Artikel << Appel an die Krankenkassen >> im Weser-Kurier vom 13.01.2020 von Anne Gerling

Rückzugshaus noch nicht gerettet

Westend. Der Kampf um den langfristigen Erhalt des Rückzugshauses für Menschen in psychischen Krisensituationen geht weiter: Der Aktionskreis „Rettet das Rückzugshaus“ appelliert an alle Krankenkassen, die von der Gesellschaft für ambulante Dienste (Gapsy) an der Hegolander Straße betriebene Einrichtung, die Menschen aus der ganzen Stadt offen steht, in ihrem Leistungskatalog aufzunehmen. Ende November hatten sich AOK Bremen / Bremerhaven und Gapsy-Geschäftsleitung darauf verständigt, die Einrichtung in ihrer ursprünglichen Form bis zum 30. Juni zu erhalten und parallel dazu über ein neues tragfähiges Konzept zu verhandeln. Bislang sei allerdings als einziger Verhandlungspartner die AOK mit im Boot, sagt Arnolde Trei-Benker von der Initiative „Rettet das Rückzugshaus“: „Aus unserer Sicht reicht eine Krankenkasse nicht aus. Wie brauchen unbedingt viele Krankenkassen, damit die Leistung allen zugänglich ist. Es ist deshalb dringend notwendig, die HKK Bremen, den BKK-Landesverband und die IKK gesund plus davon zu überzeugen, den Vertrag zu verlängern und die Verhandlungen mi der Gapsy aufzunehmen. Wenn nicht, ist aus unserer Sicht eine ausreichende Belegung der Rückzugsräume und damit die Existenz des Rü,ckzugshauses nicht gewährleistet.“ Die Initiative hat bislang fast 700 und online etwa 2600 Unterschriften für den Erhalt des Rückzugshauses gesammelt.

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